Elementarschadenzonierung ZÜRS

Unter den sogenannten Erweiterten Elementarschäden werden Schäden durch Überschwemmung des Versicherungsgrundstücks aufgrund Ausuferung oberirdischer Gewässer (ohne Sturmflut) oder Starkregen, starkregenbedingten Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch verstanden.

Die Warscheinlichkeit für den Eintritt eines Schadens zu ermitteln ist eine essentielle Voraussetzung für die Tarifkalkulation in der Versicherungswirtschaft.

Für den Bereich der Naturgefahren im Sinne der Erweiterten Elementargefahren greifen die Versicherer dabei auf das sogenannte ZÜRS-System (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) zurück, anhand dessen die Tarifregionen in Gefährdungszonen eingeteilt werden können.

Für das ZÜRS-System wurden die verschiedensten Geodaten, topografische Informationen, mehr als 20 Millionen Adresskoordinaten, rund 200.000 Kilometer Fließgewässer und Überschwemmungsdaten bei mehr als 200 Wasserwirtschaftsämtern gesammelt und ausgewertet.

Die dadurch entstandene Datenbasis wird vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) nunmehr für das Land Niedersachsen und für den Freistaat Sachsen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

ZÜRS public soll das Bewusstsein der Menschen für die Risiken von Naturereignissen schärfen und zur Eigenvorsorge auffordern.

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